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ein kleiner Puli Werbespott zum Schmunzeln, einfach das Testbild anklicken
und hier noch ein Märchen von M. Nöll
Nachdem der Herr den Puli erschaffen hatte, streichelte er sein Köpfchen.
Und er hat die Hände seines Schöpfers dankbar geschleckt.
- · Na, was ist Dein Wunsch, Puli ?
- · Mein Herr, ich möchte bei dir im Himmel wohnen und am liebsten würde ich hier auf deinem
- Fussabstreicher herumzuliegen bleiben.
- · Das ist aber unmöglich, mein Hund.
- Es ist doch wahr, das ich die Diebe noch nicht erschaffen habe.
- · Wann wirst du sie erschaffen, mein Herr ?
- · Ich glaube, nie. Ich bin müde. Ich arbeite schon den fünften Tag und es ist Zeit, mich zu erholen.
- Du bist Puli mein Meisterwerk geworden. Am besten würde ich mich jetzt beruhigen. Es ist nicht
richtig, wenn ein Meister mehr will als soviel in seiner Begabung steht. Wenn ich jetzt weiter
erschaffen müsste, würde alles bestimmt danebengeraten. Gehe, Puli! Gehe und richte dich auf der Erde
Ein! Gehe und gehab dich wohl!
Der Puli hat tief geseufzt.
- · Was soll ich bitte dort machen, mein Herr ?
- · Esse, trinke, wasche und vermehre dich!
- Aber der Hund hat noch tiefer geseufzt.
- · Was willst du noch eigentlich, Puli ?
- · Mein Herr und Schöpfer, sag, würdest du auf die Erde nicht herunterkommen ?
- · Auch nein! Ich kann nicht herunterziehen, damit du eine Gesellschaft hast. Ich habe hier oben
- viel zu tun. Dieser Himmel und diese Sterne verursachen mir viel Probleme..
Der Puli hat den Kopf geneigt und ist weggegangen, aber er ist später zurückgekommen.
- · Oh, mein Herr! Wenn es nur drunten einen deinesgleichen Herrn gäbe,
- dann hätte ich Lust herunterzugehen!
- · Es gibt dort keinen solchen Menschen - sagte der Herr.
- Der Puli hat sich demütig zusammengekauert, er ist näher gekrochen und hat ihn angefleht:
- · Wenn du, mein Herr es wolltest…. Wenn du es versuchen würdest….
- · Es ist unmöglich - sagte der Herr - Ich habe alles schon erschaffen, was ich gewollt habe.
- Ich habe mein Werk beendet. Schau, ich kann von dir Besseres nicht. Wenn ich noch
Etwas erschaffen müsste, fühle ich es in meinem kleinen Finger,
dass das danebengeraten würde.
- · Oh mein Herr! - sagte der Puli - es spielt überhaupt keine Rolle, wenn es danebengerät.
- Ich will ihm nur folgen, wenn es geht und würde mich neben ihn niederlassen,
wenn er sich hinlegt.
Der Herr hat auf den Puli mit Bewunderung geschaut und so hat sich zu ihm gewendet:
- · Na gut! Du sollst deinen Willen haben!
- Dann ist er in seine Werkstatt zurückgekehrt und hat den Menschen erschaffen.
Der Mensch ist doch danebengeraten, wie der Herr es ihm voraus gesagt hat.
Das stört den Puli aber nicht. Er dient auch heute noch bei seinem unvollkommenen Mann glücklich.